Schwarzarbeit zieht die Nachforderung von Sozialversicherungsbeiträgen und auch von Steuern nach sich

Calculator and Euro Currency --- Image by © Royalty-Free/Corbis

Mindestlohn gilt auch für Familienangehörige

Finanzkontrolle Schwarzarbeit ermittelt Sozialversicherungsschaden von über 17.000 Euro

Die Erfahrung, dass der Mindestlohn auch für im Betrieb mitarbeitende
Familienmitglieder zu zahlen ist, musste der Betreiber eines
Getränkemarkts aus dem Landkreis Tirschenreuth machen.

Zollbeamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts
Regensburg - Dienstsitz Hof - stellten im Rahmen einer Geschäftsprüfung
fest, dass die Ehefrau des Marktbetreibers in der Firma angestellt war,
ohne den ihr zustehenden Mindestlohn zu erhalten. Der ihr vorenthaltene
Mindestlohn belief sich auf circa 44.000 Euro. Für die
Sozialversicherungen ergab sich daraus ein Schaden in Höhe von rund
17.200 Euro.

Außerdem beschäftigte der Firmeninhaber eine Arbeitnehmerin, die
Leistungen der Agentur für Arbeit bezog, ihr Beschäftigungsverhältnis
aber nicht anzeigte.

Das Amtsgericht Regensburg verurteilte den Geschäftsmann zu einer Gesamtgeldstrafe in Höhe von 5.100 Euro. Neben den Verfahrenskosten muss der Beschuldigte auch noch für den entstanden Schaden aufkommen.

Quelle: Pressemitteilung des Zolls, 29.4.2019

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen